Donnerstag, 12. Oktober 2017

Ich trage eine Sonnenbrille in der Bibliothek…

denn die Bücher blenden mich zu sehr. (?!)

So oder so ähnlich argumentieren wohl all die Leser, die, eine Sonnenbrille tragend, vor mir an der Auskunftstheke stehen.
Ich weiß nicht, ob ihr schon mal jemanden mit Sonnenbrille bedient habt… Aber ich finde es unheimlich schwer, mit so jemandem zu sprechen.
Man sieht ja wirklich so GAR NICHT, was die Augen einem sagen. Kein Blick verrät ne Intention…
Gar nix ist zu lesen. Und jedes Lächeln wirkt leer, da man ja nicht weiß, ob es die Augen auch tatsächlich erreicht…

Gut, mir passiert es manchmal auch, dass ich mit der Sonnenbrille auf der Nase Auto fahre und dann beim Aussteigen vergesse, sie abzunehmen.
Aber… sobald man doch ein Gebäude betritt, ist so ne Sonnenbrille tatsächlich eher hinderlich, oder?
Ganz davon abgesehen, dass es zum guten Ton gehört, Sonnenbrille und Hüte/Cappies abzunehmen, wenn man mit seinem Gegenüber spricht…
Aber was rede ich da? Heutzutage schert sich keiner mehr um gutes Benehmen…

Es ist aber doch immer wieder spannend…
Kaum kommt der Sommer, ist alles voller Hotpants, Sonnenbrillen, Achselshirts und Schweißgeruch.
Herrlicher, die Nasenhaare kräuselnder, Schweißgeruch.
Am liebsten würde ich den ganzen Sommer lang Urlaub nehmen… Aber ich hab nur 30 Tage.
Und die wollen gut verteilt sein.

Uff.

Jedenfalls: das war jetzt eine kurze Exkursion zu Lesern mit Sonnenbrille. Oo
Seltsamer Eintrag ist das.
Aber ich bin ja auch müde.

Bis dahin

Schockt die Massen – lest ein Buch

Eure Sherry