…denn
die Bücher blenden mich zu sehr. (?!)
So
oder so ähnlich argumentieren wohl all die Leser, die, eine
Sonnenbrille tragend, vor mir an der Auskunftstheke stehen.
Ich
weiß nicht, ob ihr schon mal jemanden mit Sonnenbrille bedient habt…
Aber ich finde es unheimlich schwer, mit so jemandem zu sprechen.
Man
sieht ja wirklich so GAR NICHT, was die Augen einem sagen. Kein Blick
verrät ne Intention…
Gar
nix ist zu lesen. Und jedes Lächeln wirkt leer, da man ja nicht
weiß, ob es die Augen auch tatsächlich erreicht…
Gut,
mir passiert es manchmal auch, dass ich mit der Sonnenbrille auf der
Nase Auto fahre und dann beim Aussteigen vergesse, sie abzunehmen.
Aber…
sobald man doch ein Gebäude betritt, ist so ne Sonnenbrille
tatsächlich eher hinderlich, oder?
Ganz
davon abgesehen, dass es zum guten Ton gehört, Sonnenbrille und
Hüte/Cappies abzunehmen, wenn man mit seinem Gegenüber spricht…
Aber
was rede ich da? Heutzutage schert sich keiner mehr um gutes
Benehmen…
Es
ist aber doch immer wieder spannend…
Kaum
kommt der Sommer, ist alles voller Hotpants, Sonnenbrillen,
Achselshirts und Schweißgeruch.
Herrlicher, die Nasenhaare
kräuselnder, Schweißgeruch.
Am
liebsten würde ich den ganzen Sommer lang Urlaub nehmen… Aber ich
hab nur 30 Tage.
Und
die wollen gut verteilt sein.
Uff.
Jedenfalls:
das war jetzt eine kurze Exkursion zu Lesern mit Sonnenbrille. Oo
Seltsamer
Eintrag ist das.
Aber
ich bin ja auch müde.
Bis
dahin
Schockt
die Massen – lest ein Buch
Eure
Sherry